Was ist passiert?
Der Analyst Serenity, in Krypto- und Aktienkreisen unter dem Spitznamen „Weißhaariger Aktiengott“ bekannt, hat davor gewarnt, dass Indiumphosphid-(InP)-Laser für KI-Rechenzentren eine noch größere Angebotslücke aufweisen könnten als die Speicherchip-Knappheit. Die Warnung folgt auf Äußerungen von Lumentum-CEO Michael Hurlston, der Berichten zufolge sagte, dass die Produktlieferungen trotz der fünf InP-Wafer-Fabriken des Unternehmens immer noch um mehr als 30 % hinter der Kundennachfrage zurückbleiben könnten.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Damit rücken optische Kommunikationskomponenten in den Mittelpunkt des KI-Infrastruktur-Engpasses. Serenity merkt an, dass der Angebotsdruck derzeit am deutlichsten bei elektroabsorptionsmodulierten Lasern (EML) sichtbar ist, aber das Risiko eines InP-Lasermangels könnte sich auf die gesamte optische Kommunikationslieferkette ausweiten.
Serenity sagt, er bleibe strukturell bullish gegenüber den von ihm so genannten „Engpass-Investitionen“ in der Lieferkette für optische Kommunikationslaser. Er konzentriert sich auf Namen wie Applied Optoelectronics (AAOI), Sivers Semiconductors (SIVE), Lumentum (LITE) und Coherent (COHR), da die Kapitalausgaben für KI-Rechenzentren weiter steigen.
Worauf Trader achten sollten
Die übergreifende Erkenntnis ist, dass optische Module und Laser-Komponenten, die vom Markt zuvor unterbewertet wurden, nun neu bewertet werden. Der InP-Laser-Engpass könnte einer der wichtigsten limitierenden Faktoren für die Ausweitung der KI-Rechenleistung werden, und damit verbundene Lieferketten-Schlagzeilen könnten weiterhin Volatilität und Intraday-Spekulation bei diesen Aktien auslösen.
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