Öltanker mit saudischem Rohöl kehren nach Houthi-Drohung eines 'maritimen Embargos' im Roten Meer um

Öltanker mit saudischem Rohöl kehren nach Houthi-Drohung eines 'maritimen Embargos' im Roten Meer um

Zwei Tanker mit saudischem Öl drehten im Roten Meer um, nachdem die jemenitischen Houthi-Rebellen ein maritimes Embargo gegen Saudi-Arabien ankündigten, was Ängste vor Versorgungsunterbrechungen auslöste.

Was ist passiert?

Zwei Öltanker mit saudischem Rohöl haben am Dienstag im Roten Meer gewendet, nachdem die jemenitischen Houthi-Rebellen ein maritimes Embargo gegen Saudi-Arabien angekündigt hatten. Die Schiffe, die ursprünglich nach China und Indien unterwegs waren, steuerten stattdessen auf den Suezkanal zu, anstatt die Bab-el-Mandeb-Straße in den Indischen Ozean zu durchqueren, so Reuters.

Warum ist das für den Markt wichtig?

Die Houthis erklärten das Embargo am Montag unter Berufung auf das Prinzip Auge um Auge, nachdem sie Saudi-Arabien für einen Angriff auf den Flughafen von Sanaa verantwortlich gemacht hatten. Die saudisch unterstützte jemenitische Regierung übernahm die Verantwortung für diesen Angriff. Der Schritt droht, Öllieferungen durch einen wichtigen globalen Engpass zu stören.

Präsident Trump reagierte am Dienstag und sagte, die USA würden sich darum kümmern, wenn die Houthis ihre Drohung wahr machten. Er bezog sich auf einen früheren US-Militärfeldzug gegen die Gruppe im letzten Jahr, den er als etwa 45 Tage sehr kraftvoller Aktion beschrieb. Die Houthis hatten zwischen März und Mai 2025 Handelsschiffe im Roten Meer und im Golf von Aden angegriffen.

Die Störungen im Roten Meer kommen zu den anhaltenden iranischen Beschränkungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus hinzu, wo das US-Zentralkommando Angriffe auf iranische Militärfähigkeiten durchgeführt hat. Seit dem 6. Juli haben iranische Streitkräfte nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation mindestens 12 Schiffe in der Wasserstraße angegriffen. Brent-Rohöl hat am Mittwochmorgen die Marke von 94 Dollar pro Barrel überschritten.

Worauf Trader achten sollten

Trump wiederholte auch eine Drohung, Angriffe auf die iranische zivile Infrastruktur zu genehmigen, falls der Iran weiterhin Schiffe in der Straße von Hormus angreift. Die Situation weckt Bedenken hinsichtlich Versorgungsunterbrechungen und erhöhter Volatilität an den Ölmärkten, wobei Händler eine weitere Eskalation genau beobachten.

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