Was ist passiert?
Der Bundesstaat New York hat Klage gegen Kalshi eingereicht und wirft dem Vorhersagemarkt vor, einen illegalen Glücksspielbetrieb zu führen. Die Klage behauptet, dass Kalshi ohne eine staatliche Glücksspiellizenz arbeitet, erforderliche Steuern nicht zahlt und Benutzern ab 18 Jahren erlaubt, auf Sport zu wetten, was gegen das Mindestalter von 21 Jahren in New York verstößt.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Gouverneurin Kathy Hochul sagte, das Unternehmen habe staatliche Glücksspielgesetze ignoriert, die Verbraucher schützen und Problemglücksspiel verhindern sollen. Generalstaatsanwältin Letitia James nannte Vorhersagemärkte wie Kalshi schlicht und einfach Glücksspielplattformen. Der Staat fordert eine gerichtliche Anordnung, um Kalshi den Betrieb ohne Lizenz zu untersagen, sowie Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Geldstrafen.
Kalshi reagierte, indem es die Klage als politisches Theater abtat. Ein Unternehmenssprecher sagte, Staaten könnten eine bundesweit lizenzierte Börse nicht schließen, und warnte, dass die New Yorker auf Offshore-Plattformen abwandern würden, wenn die Plattform blockiert würde.
Worauf Trader achten sollten
Der Streit ist Teil eines größeren Konflikts zwischen New York und bundesweit regulierten Handelsplätzen. CFTC-Vorsitzender Mike Selig hat argumentiert, dass Vorhersagemärkte keine staatlichen Glücksspieloperationen seien, und verklagte New York bereits im April, nachdem der Staat gegen Coinbase und Gemini vorgegangen war. Die CFTC hat außerdem eine einstweilige Verfügung beantragt, um das zu stoppen, was sie als aggressive staatliche Versuche bezeichnet, Vorhersagemärkte zu regulieren.
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