Was ist passiert?
Coinbase-CEO Brian Armstrong hat die Vorstellung zurückgewiesen, dass der Aufstieg der künstlichen Intelligenz auf Kosten der Kryptowährung gehen werde, und argumentiert stattdessen, dass die beiden Technologien komplementär seien. In einem Beitrag auf X beschrieb Armstrong Krypto als eine Allzwecktechnologie und Infrastruktur, ähnlich wie Strom oder das Internet, die aufkommende Trends untermauert und nicht mit ihnen konkurriert.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Laut Armstrong werden KI-Agenten ihre eigene dedizierte Finanzinfrastruktur benötigen, da sie keine Bankkonten eröffnen, nicht tagelang auf Überweisungen warten oder innerhalb eines einzigen Landes operieren können. Sie benötigen programmierbares Echtzeitgeld, um Gelder zu halten und Dienstleistungen autonom zu bezahlen. Diese Notwendigkeit, so glaubt er, wird Kryptowährung mit der Beschleunigung der KI-Adoption noch wichtiger machen.
Armstrong enthüllte, dass Coinbase diese Schnittstelle bereits durch Projekte wie das x402-Protokoll, das Base-Netzwerk und den USDC-Stablecoin erkundet. Er stellte fest, dass diese Technologien derzeit die Mehrheit der agentenbasierten Zahlungen unterstützen und dass KI-Agenten schließlich handeln, als Finanzberater fungieren, Gelder für neue Projekte aufnehmen oder leihen und Aufgaben wie Steuerplanung, Portfolioumschichtung und Rechnungszahlungen übernehmen werden.
Worauf Trader achten sollten
Armstrong bezeichnete diese Vision als 'Agentic Finance' oder 'AiFi' und erklärte, dass Coinbase in diesem Bereich aktiv aufbaue. Seine Kommentare stellen eine Nullsummen-Denke in Frage, die KI und Krypto als Rivalen betrachtet, und positionieren sie stattdessen als konvergierende Kräfte in der Entwicklung des digitalen Finanzwesens.
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