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Die Juli-Sitzung der Federal Reserve entwickelt sich zur unberechenbarsten seit Jahren, so Nick Timiraos, ein Journalist, der oft als Sprachrohr der Fed gilt. In einem am 23. Juli veröffentlichten Bericht hob Timiraos hervor, dass eine Erholung der Ölpreise, steigende Risiken durch die US-Zollpolitik und eine Verschiebung einiger Beamter hin zur Unterstützung von Zinserhöhungen den Konsens für eine Zinspause herausfordern. Das Federal Open Market Committee (FOMC) trifft sich am 28. und 29. Juli, wobei die Märkte allgemein erwarten, dass die Zentralbank ihren Leitzins im aktuellen Bereich von 3,50 % bis 3,75 % halten wird. Das Ergebnis des Treffens wird jedoch interne Debatten wahrscheinlich nicht beenden, da einige Beamte bereits die Grundlage für weitere Zinserhöhungen später in diesem Jahr legen. Bei früheren Treffen waren die 18 Fed-Beamten stark gespalten darüber, ob Zinserhöhungen in diesem Jahr notwendig sein würden, wobei die Hälfte mit Erhöhungen rechnete und die andere Hälfte keinen Anpassungsbedarf sah. Jonathan Pingle, Chef-Volkswirt der USA bei UBS, merkte an, dass Fed-Chef Kevin Warsh der Schlüssel zur Bestimmung der politischen Richtung sein könnte.
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