Was ist passiert?
Der Forschungsleiter von Galaxy Digital, Alex Thorn, sagt, dass sich die Untersuchung des Coldcard-Hardware-Wallet-Exploits ausgeweitet hat, wobei jetzt mindestens 15 separate Angreifer identifiziert wurden. Das Update folgt auf neue Opferberichte, die nach dem Vorfall auftauchten, laut einem Bericht von Cointelegraph.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Thorn merkte an, dass von Opfern gelieferte Informationen den Forschern halfen, Angriffsaktivitäten aufzudecken, die zuvor nicht gekennzeichnet waren. Da sich diese Art von Exploit von Diebstählen an zentralen Börsen unterscheidet, hängt die Verknüpfung der Angreifer stark von On-Chain-Analyse und Opferfeedback ab.
Ein Opfer berichtete über den Verlust von weniger als 1 BTC, und dieser Hinweis führte das Team zur Identifizierung eines bisher unbekannten Angriffs, der etwa 12 BTC von 126 Adressen abzog. Galaxy Research hatte zuvor geschätzt, dass die Coldcard-Schwachstelle hinter mindestens drei Diebstahlrunden im Gesamtwert von etwa 100 Millionen Dollar in Bitcoin steckt. Die Firma vermutet auch eine vierte Runde, die die Gesamtverluste auf rund 130 Millionen Dollar erhöhen könnte.
Der Vorfall hat auch die Debatte über die Sicherheit der Selbstverwahrung von Bitcoin neu entfacht. Der geschäftsführende Gesellschafter von Dragonfly, Haseeb Qureshi, deutete an, dass eine KI-gestützte Sicherheitshärtung im Wert von etwa 2 Dollar die Schwachstelle hätte verhindern können, und sagte, dass einige KI-Modelle den Bug in relativ kurzer Zeit wiederentdecken könnten. Branchenbeobachter warnen jedoch, dass solche Behauptungen über die Geschwindigkeit von KI ohne strenge Blindtests und Verifizierung auskommen.
Worauf Trader achten sollten
Forscher argumentieren, dass mit der Verbesserung von KI-Modellen die Kosten für das Finden von Schwachstellen und das Starten von Angriffen in Krypto weiter sinken könnten, was mehr Druck auf Wallet-Entwickler ausübt, Code-Audits und Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.