Was ist passiert?
Der Coldcard-RNG-Exploit-Cluster hat begonnen, seine gestohlenen Bitcoins zu verschieben, was die Möglichkeit erhöht, dass die Angreifer sich darauf vorbereiten, ihre Beute zu waschen oder zu verkaufen. Die Überweisung eines kleinen Testbetrags wird oft als erster Schritt vor größeren Bewegungen angesehen.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Laut On-Chain-Daten stahl die Gruppe 1,159.42 Bitcoin im Wert von etwa 72.71 Millionen US-Dollar von 870 ausgenutzten Adressen. Die Angreifer haben nun 0.06 Bitcoin im Wert von etwa 3,780 US-Dollar an eine neu erstellte Adresse verschoben.
Die restlichen 1,159.35 Bitcoin im Wert von etwa 72.70 Millionen US-Dollar befinden sich weiterhin auf den acht ursprünglichen Angreifer-Adressen. Der Großteil der gestohlenen Gelder bleibt vorerst unberührt, obwohl die Aktivität darauf hindeutet, dass die Gruppe die Vermögenswerte aktiv verwaltet.
Für Daytrader können Bewegungen aus bekannten Hacker-Wallets potenziellen Verkaufsdruck signalisieren, wenn größere Summen schließlich an Börsen gelangen. Die bisher bewegte Menge ist jedoch vernachlässigbar, sodass keine unmittelbaren Marktauswirkungen zu erwarten sind.
Worauf Trader achten sollten
Krypto-Märkte reagieren oft auf Wallet-Aktivitäten bei spektakulären Diebstählen, insbesondere wenn sie auf eine bevorstehende Liquidation hindeuten. Händler werden die ursprünglichen Adressen wahrscheinlich auf größere Überweisungen überwachen, die Liquidität und Volatilität beeinflussen könnten.
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