Was ist passiert?
Die Hamas erklärt, sie habe einen Abrüstungsplan für Gaza angenommen, der die Übergabe schwerer Waffen und einen schrittweisen israelischen Abzug vorsieht. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorschlag einen „monumentalen Schritt hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit“. Die Gruppe erklärte, sie habe „verantwortungsvoll und positiv“ verhandelt und einen „nationalen Konsens“ unter den palästinensischen Fraktionen erzielt.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Im Rahmen der Roadmap soll das Palästinensische Nationalkomitee, unterstützt durch eine Internationale Stabilisierungstruppe, die Bestandsaufnahme und Lagerung schwerer Waffen, Militärproduktionsstätten, Waffendepots und Tunnel überwachen. Der Plan verbindet die Abrüstung mit der Erfüllung der Verpflichtungen Israels aus dem Oktober-Waffenstillstand und einem schrittweisen israelischen Abzug. Es werden keine Waffen an Israel oder nicht-palästinensische Parteien übergeben, und ein Umsetzungszeitplan soll innerhalb von 14 Tagen erstellt werden.
Israel bleibt äußerst skeptisch. Nationaler Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir sagte, der Plan sei „nicht akzeptabel“, und israelische Beamte bestehen darauf, dass sich die Truppen nicht von der Gelben Linie zurückziehen werden, bevor die Hamas abgerüstet hat. Israel hat seine Gelbe-Linie-Barrieren nach Westen verschoben und kontrolliert mehr als 60 % des Streifens, was einen vollständigen Abzug erschwert.
Die Hamas sagt, die Aufgabe schwerer Waffen sei davon abhängig, dass Israel „alle Formen der Aggression“ beendet und seine Streitkräfte abzieht. Der Plan befasst sich auch mit Zehntausenden von Gaza-Beamten, die von der Hamas beschäftigt werden, und verspricht, dass ihre Rechte gesetzmäßig, fair und mit Würde behandelt werden. Die Hamas hat ihre Regierung Anfang dieses Monats aufgelöst und zugestimmt, die Macht an ein technokratisches Nationalkomitee zu übergeben, das von der internationalen Truppe unterstützt wird.
Worauf Trader achten sollten
Regionale Vermittler haben auf Druck Washingtons die Hamas aufgefordert, Fortschritte zu zeigen. Der neue Anführer Khalil al-Hayya, unterstützt von der bewaffneten Fraktion, hat die Entscheidungsfindung gestrafft. Aber in Gaza stieß die Ankündigung auf wenig Begeisterung; viele Palästinenser sind nach Jahren gescheiterter Waffenruhen skeptisch. Das israelische Militär bestätigte einen Angriff auf Gaza nur Stunden nachdem Trump den Deal verkündet hatte, was das fragile Umfeld rund um die vorgeschlagene Roadmap unterstreicht.
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