Was ist passiert?
Drei Notenbanker der Federal Reserve erklärten, dass ihre abweichenden Stimmen für Zinserhöhungen in dieser Woche von einer hartnäckigen Inflation getrieben wurden, was auf wachsenden internen Druck auf Fed-Chef Warsh hindeutet. In am Freitagmorgen veröffentlichten Stellungnahmen äußerten Hammack und Kashkari ihre Besorgnis, dass die derzeitige Preissteigerung zwar auf temporäre Faktoren wie die Zölle von Präsident Trump und den Iran-Konflikt zurückzuführen sein könnte, die Inflation jedoch einen Punkt erreicht hat, der ein Eingreifen der Fed rechtfertigt.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Logan schloss sich dem Aufruf an und argumentierte, dass die Inflation selbst bei einer Abkühlung ohne höhere Zinsen wahrscheinlich nicht vollständig zum 2%-Ziel der Fed zurückkehren werde. Sie sagte, dass die Inflation ohne politische Zurückhaltung weiter über dem Zielwert liegen könnte, bis ein unerwarteter Schock eintritt.
Kashkari sagte, dass er bei anhaltender Inflation eine Reihe von Zinserhöhungen unterstützen könnte, statt einer einzelnen Maßnahme, um zu verhindern, dass sich die Inflation verfestigt. „Eine Reihe kleiner politischer Anpassungen könnte besser sein, als zu warten und schließlich entschlossener handeln zu müssen“, sagte er.
Hammack warnte, dass das Preiswachstum weiter anziehen könnte, wenn die Fed die Politik nicht strafft. „Die Inflation liegt seit mehr als fünf Jahren hartnäckig über 2%“, sagte sie. „Ich bin nicht zuversichtlich, dass sie von selbst zum Ziel zurückkehrt.“
Worauf Trader achten sollten
Die hawkischen Signale aus der Fed könnten die Risikobereitschaft an den Märkten belasten. Für Krypto-Händler bedeuten höhere Zinsen in der Regel geringere Liquidität und machen spekulative Anlagen wie Bitcoin weniger attraktiv, sodass die wachsenden Argumente für Zinserhöhungen zusätzlichen Druck auf die kurzfristige Positionierung ausüben könnten.
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