134 US-Bankmanager warnen den Kongress: Stablecoin-Zinsbelohnungen könnten Bankeinlagen abziehen, fordern strengere Regeln im CLARITY-Gesetz.

134 US-Bankmanager warnen den Kongress: Stablecoin-Zinsbelohnungen könnten Bankeinlagen abziehen, fordern strengere Regeln im CLARITY-Gesetz.

Eine Gruppe von 134 US-Bankmanagern schrieb einen Brief an den Senat, in dem sie strengere Beschränkungen für Stablecoins fordern, die Zinsen oder Belohnungen anbieten, mit der Begründung, dass dies Einlagen von lokalen Banken abziehen und die Kreditvergabe schädigen würde.

Was ist passiert?

Eine Koalition von 134 US-Bankmanagern und Vertretern von Bankenverbänden hat einen Brief an den Senat geschickt, in dem sie Änderungen an Abschnitt 10404 des CLARITY-Gesetzes vor dessen endgültiger Verabschiedung fordert und stärkere Beschränkungen für Stablecoins verlangt, die Zinsen oder Belohnungen anbieten. Der Brief argumentiert, dass, wenn Stablecoins durch zinsähnliche Anreize Guthaben anziehen und halten dürfen, der Pool an Einlagen, der die lokale Kreditvergabe unterstützt, um Hunderte Milliarden Dollar schrumpfen könnte.

Warum ist das für den Markt wichtig?

Die Bankenführer betonen, dass Einlagen die Grundlage für Kredite an Familien, kleine Unternehmen, Landwirte und lokale Arbeitgeber sind. Sie wollen, dass die Gesetzgeber den Anwendungsbereich der Beschränkung erweitern, um zu verhindern, dass Unternehmen Belohnungen, Anreize oder andere Vereinbarungen nutzen, die ähnliche wirtschaftliche Vorteile wie das Halten von Stablecoins bieten.

Die Unterzeichner glauben, dass klare Regeln die Entwicklung von Zahlungs-Stablecoins ermöglichen können, während die Finanzierungskanäle erhalten bleiben, die die Gemeindekreditvergabe unterstützen. Der Brief kommt, während das CLARITY-Gesetz, das einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins schaffen soll, den Gesetzgebungsprozess durchläuft.

Der Vorstoß der Bankmanager unterstreicht die anhaltende Spannung zwischen dem traditionellen Bankwesen und dem aufstrebenden digitalen Vermögenssektor, da Stablecoin-Emittenten versuchen, zinstragende Produkte anzubieten, die direkt mit Bankeinlagen konkurrieren könnten. Der Ausgang dieser gesetzgeberischen Bemühungen könnte erhebliche Auswirkungen auf Liquiditätsströme und die Wettbewerbslandschaft zwischen Banken und Kryptounternehmen haben.

Worauf Trader achten sollten

Marktteilnehmer beobachten die Entwicklung genau, da jede Verschärfung der Stablecoin-Regulierung die spekulative Nachfrage nach zinstragenden digitalen Vermögenswerten dämpfen und möglicherweise die Volatilität im Kryptobereich verringern könnte. Umgekehrt könnte eine weichere Haltung die Abflüsse von Bankeinlagen in Stablecoin-Produkte beschleunigen und die kurzfristige Handelsdynamik verändern.

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