Was ist passiert?
Präsident Trump warnte am Montag, dass die USA militärisch reagieren würden, falls die jemenitischen Huthi-Rebellen eine wichtige Meerenge im Roten Meer blockieren, was die Spannungen im Nahen Osten verschärft. Im Oval Office neben dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sagte Trump: 'Bisher ist es nicht passiert, könnte passieren, aber wir kümmern uns um die Dinge.' Er fügte hinzu: 'Wenn so etwas passiert, kümmern wir uns darum. Wissen Sie, wir haben das schon einmal mit den Huthis gemacht, und wir haben seitdem eine Weile nichts von ihnen gehört, seit wir das getan haben, was wir ursprünglich getan haben.'
Warum ist das für den Markt wichtig?
Die Huthi-Streitkräfte kündigten eine 'Seeblockade gegen den kriminellen saudischen Feind an, basierend auf der Gleichung Auge um Auge, mit sofortiger Wirkung' an. Falls durchgesetzt, könnte die Blockade einen Waffenstillstand zwischen den USA und den Huthis stören, der im Mai 2025 von Oman vermittelt wurde und die Huthi-Angriffe auf amerikanische Schiffe stoppte, aber keine israelischen Schiffe abdeckte.
Zwischen März und Mai 2025 führten die USA eine große Militäroperation gegen die Huthis durch, eine von den USA als terroristisch eingestufte, vom Iran unterstützte Gruppe, als Reaktion auf Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden. Etwa 15 % der globalen Schifffahrt passieren diese Gewässer. Das Pentagon berichtete, über 1.000 Ziele getroffen zu haben, darunter Huthi-Kämpfer und hochrangige Raketen- und Drohnenfunktionäre.
Trump bezog sich auf diese Kampagne und sagte: 'Das waren etwa 45 Tage sehr mächtiger Aktionen, die wir gegen die Huthis unternommen haben, und wir hatten kein Problem mit den Huthis.' Er fügte hinzu: 'Sie hatten lange Zeit kein Problem mit uns, auch während dieses Konflikts. Ich denke, wenn so etwas passiert, müssen wir uns einfach um das Geschäft kümmern.'
Die Blockadedrohung folgte einem Angriff auf den Flughafen von Sanaa im Nordjemen, der von den Huthis kontrolliert wird. Die international anerkannte jemenitische Regierung im Süden, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, übernahm die Verantwortung, aber die Huthis machten Saudi-Arabien verantwortlich. Der Angriff schien darauf abzuzielen, die Landung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern, so die New York Times. Als Vergeltung feuerten die Huthis auf einen saudischen Flughafen in Abha.
Worauf Trader achten sollten
Für die Märkte könnte die erneute Drohung einer Störung im Roten Meer erneut Bedenken hinsichtlich der Schifffahrts- und Energieversorgung wecken und möglicherweise die Volatilität bei Rohöl und schifffahrtsbezogenen Vermögenswerten erhöhen. Händler sollten auf eine Eskalation achten, die die globalen Handelsströme und die Risikobereitschaft beeinflussen könnte.
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