Was ist passiert?
Republikanische Senatoren kritisieren einen Plan der Trump Media & Technology Group (TMTG), wohlhabenden Handelsfirmen schnelleren Zugang zu Präsident Trumps Truth-Social-Beiträgen zu verkaufen, was ihnen potenziell einen Vorteil an den Finanzmärkten verschafft. Der letzte Woche angekündigte Vorschlag würde einen direkten Datenfeed namens Truth API anbieten, wobei Berichte von Gebühren von bis zu 100.000 Dollar pro Monat für Echtzeitzugriff auf Beiträge von Top-Konten, einschließlich Trumps, sprechen.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Senator Bill Cassidy (R-La.) nannte den Plan "falsch" und eine Form von "Zugangskauf" und merkte an, dass Familien mit finanziellen Schwierigkeiten sich fragen würden, warum wohlhabende Händler belohnt werden. Senatorin Susan Collins (R-Maine) sagte, es "klinge nicht angemessen", während Senatorin Lisa Murkowski (R-Alaska) Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten äußerte und erklärte: "Sie sprechen über die Fähigkeit, Märkte zu bewegen, wenn Sie Informationen vorantreiben."
Demokraten haben das Thema aufgegriffen, wobei der demokratische Senatsführer Chuck Schumer Trump Korruption vorwarf und sagte: "Wenn ein Mitarbeiter des Weißen Hauses Präsidentschaftsankündigungen an Händler verkaufen würde, wäre das ein erschütternder Skandal, und jetzt macht Trump daraus einen Abonnementplan." Senator Mark Warner (D-Va.) sandte Briefe, in denen er Banken und Handelsfirmen aufforderte, nicht teilzunehmen, und warnte vor Risiken für die Marktintegrität.
TMTG-Sprecherin Shannon Devine verteidigte den Plan und bezeichnete ihn als Reaktion auf die Marktnachfrage und beschuldigte Kritiker eines anti-freien Marktverhaltens. Das Unternehmen stellte fest, dass Trumps Anteil an TMTG im Dezember 2024 in einen von Donald Trump Jr. kontrollierten Trust übertragen wurde.
Worauf Trader achten sollten
Einige GOP-Senatoren äußerten Unbehagen, hielten sich aber mit einer direkten Verurteilung zurück. Senator John Curtis (R-Utah) sagte, es sei nicht etwas, was er tun würde, während Senator Thom Tillis (R-N.C.) warnte, der Plan gebe den Demokraten politische Munition. Senator John Cornyn (R-Texas) nannte Trumps verschiedene kommerzielle Unternehmungen "problematisch". Die Kontroverse trägt zu breiteren Bedenken unter Republikanern über Trumps Geschäftsaktivitäten während seiner Amtszeit bei.
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