Was ist passiert?
Die südkoreanische Finanzaufsicht (Financial Services Commission, FSC) hat einen großen politischen Wandel signalisiert und Pläne angekündigt, Finanzinstituten in diesem Jahr zu erlauben, Anteile an Kryptounternehmen zu halten. Dies würde ein neunjähriges Verbot beenden, das Banken und Wertpapierfirmen daran hinderte, Anteile an kryptobezogenen Unternehmen zu besitzen.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Die Ankündigung wurde von Kim Sung-jin, dem Leiter der Abteilung für virtuelle Vermögenswerte der FSC, während einer Sitzung der Nationalversammlung gemacht. Er erklärte, dass die Regierung gleichzeitig an einer Stablecoin-bezogenen Gesetzgebung als Teil der zweiten Phase des Digital Asset Basic Act arbeitet, zusammen mit der Erleichterung des Einstiegs institutioneller Anleger in den Kryptomarkt.
Die FSC hat sich verpflichtet, die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten innerhalb des Jahres abzuschließen. Wenn die institutionelle Beteiligung realisiert wird, könnte das langjährige Verbot für Finanzunternehmen, Anteile an Kryptounternehmen zu halten, aufgehoben werden, sodass Banken und Wertpapierfirmen in virtuelle Vermögenswerte investieren können.
Kim enthüllte auch, dass die FSC die Einführung von institutionellem Brokerage und außerbörslichen Handelsvermittlungsmechanismen für den Markt für virtuelle Vermögenswerte prüft, ähnlich denen am Aktienmarkt. Darüber hinaus erwägt die Regulierungsbehörde, die Eintrittsanforderungen für Finanzinstitute in die virtuelle Vermögensindustrie für funktional ähnliche Geschäftsbereiche zu vereinfachen, in Anlehnung an den Ansatz der Europäischen Union.
Worauf Trader achten sollten
Diese potenzielle regulatorische Lockerung könnte die institutionelle Beteiligung am südkoreanischen Kryptomarkt erheblich steigern und die Liquidität und Marktstabilität verbessern. Die endgültige Umsetzung hängt jedoch vom Abschluss des Gesetzgebungsprozesses und den spezifischen Details der neuen Vorschriften ab.
0
0
0
0