Was ist passiert?
Jemens Huthi-Rebellen behaupten, zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen zu haben, die ersten derartigen Angriffe seit der Ankündigung einer 'Seeblockade' gegen Saudi-Arabien. Die Gruppe sagt, sie habe die Schiffe Encelia und Layla mit Drohnen und Raketen angegriffen, weil sie angeblich ihre Seeblockade verletzt hätten. Die britische Seeschifffahrtsbehörde UK Maritime Trade Operations meldete, ein unbekanntes Projektil habe einen saudischen Tanker etwa 130 km von Al Shuqaiq getroffen, was einen Brand verursachte, aber keine Verletzten forderte. Die britische Schifffahrtsrisikofirma Vanguard bestätigte, dass die Encelia getroffen wurde.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Die USA starteten ihre 12. aufeinanderfolgende Nacht von Angriffen auf den Iran, wobei das Central Command mitteilte, es habe iranische Militärziele angegriffen, darunter maritime Fähigkeiten, Raketen- und Drohnenlager, Küstenüberwachung und Luftverteidigung. Iranische Staatsmedien berichteten von zwei Toten bei Angriffen nahe der irakischen Grenze. Kuwait, Jordanien und Bahrain meldeten, sie hätten auf Bedrohungen aus der Luft reagiert, und das iranische Militär behauptete, US-Ziele in diesen Ländern angegriffen zu haben.
Irans Revolutionsgarde sagte, die Straße von Hormus sei nach einer Explosion im Kanal 'vollständig geschlossen' und behauptete, drei Öltanker gestoppt zu haben. Ein Tanker fing Feuer und zwei kehrten um, nachdem sie versucht hatten, eine verminte Route zu befahren. Präsident Trump hatte zuvor gedroht, eine iranische Brücke oder ein Kraftwerk zu zerstören, falls der Iran Schiffe in der Straße angreife, und sich um die Huthis zu kümmern, falls sie das Rote Meer blockierten.
Der Militärsprecher der Huthis, Yahya Saree, sagte, sie würden die Marineoperationen fortsetzen und eine 'Belagerung für eine Belagerung'-Gleichung durchsetzen. Die Gruppe behauptet, seit der Blockade etwa zehn Schiffe zum Rückzug gezwungen zu haben. Die Störung im Roten Meer erfolgt, während die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten sind und ein Waffenstillstandsabkommen vom Juni praktisch zusammengebrochen ist, nachdem Trump es für 'beendet' erklärt hatte, nachdem iranische Angriffe in Hormus stattfanden.
Worauf Trader achten sollten
Für Intraday-Spekulanten birgt die Eskalation erhebliche Risiken für die Energiemärkte. Die Schließung der Bab al-Mandab-Straße bedroht saudische Öllieferungen, während die Störung der Straße von Hormus die globalen Rohölströme beeinträchtigt. Volatilität der Ölpreise ist wahrscheinlich, mit Potenzial für starke Intraday-Bewegungen. Die Risikobereitschaft könnte sinken und sichere Häfen anziehen. Händler sollten weitere Huthi-Angriffe, US-Angriffe und diplomatische Entwicklungen beobachten, die die Spannungen deeskalieren oder verschärfen könnten.
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